PROF. DR. HEINRICH RÜDDEL

Prof. Dr. Ruedel Heinz SPD KH

8 Fragen an: Prof. Dr. Heinrich Rüddel

Wie ist Ihre familiäre Situation?
• verheiratet mit Dr. Ursula Rüddel, drei erwachsene Kinder und stolzer Großvater von 5 (bald 6) Enkel.


Sie sind SPD-Mitglied seit?
• seit 2013.


Sie kommen aus / wohnen in:
• Ich komme aus dem Westerwald und dem Rheinland, lebe seit 1991 in Bad Kreuznach.


Was machen Sie?  
• Ich leite eine Ausbildungsstätte um Psychologen zur Approbation als Psychologische Psychotherapeuten zu führen. Außerdem forsche ich im Bereich der Rehabilitation.

Früher war ich als Hochschullehrer in Forschung und Lehre aktiv, von 1991 bis Ende 2013 leitete ich die Psychosomatische Fachklinik St. Franziska Stift, und von 2014 bis Ende 2018 war ich in einer Privatpraxis niedergelassen als Psychotherapeut.

Was bedeutet Bad Kreuznach für Sie?
• liebenswerte Heimat.


Was bedeutet für Sie der Begriff „Soziale Balance“?
• Soziale Balance ist für mich die Herausforderung daß jeder seine individuellen Fähigkeiten entwickeln kann.

Eltern müssen sich auf gute Kindergartenplätze verlassen können, das Schulsystem muß alle Talente fördern  (niemand darf abgehängt werden). Wir bieten in KH gute Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten. Wir brauchen einen "dritten Arbeitsmarkt” um auch denen eine würdevolle Beschäftigung geben zu können die dem Takt des ersten Arbeitsmarktes nicht (mehr) standhalten können. Eine "Basisrente" und ein monatlicher Mindestlohn muß höher sein als die Grundsicherung.


Was bedeutet das für Bad Kreuznach?  
• Sicherstellung daß ausreichende und gute Kita Plätze vorhanden sind. Wir brauchen eine weitere Grundschule und eine neue weiterführende Schule. Jedes Kind soll in KH schwimmen lernen können (dazu brauchen wir das Ganzjahresbad). Jeder soll in KH sportlich aktiv sein können. Deshalb müssen wir die Sportvereine stärker fördern. Zugang zur Kultur muß bezahlbar bleiben (z.B. günstige Gebühren in der Stadtbücherei). Die Anzahl von bezahlbaren Wohnungen muß deutlich erhöht werden. Neue Wohnformen für Ältere müssen gefördert werden um auch den älterwerdenden Bürgerinnen und Bürger einen würdevollen Lebensabend zu ermöglichen.


In 10 Jahren ist Bad Kreuznach …
In 10 Jahren werden wir die 60.000 Einwohnerzahl überschritten haben, sind geschätztes regionales Schul-, Gerichts- ,Verwaltungs-, und Einkaufszentrum, bieten ein sehr gutes medizinisches Versorgungssystem, haben die "Verkehrswende" geschafft und können uns weiterhin ein breites kulturelles Angebot und die Annehmlichkeiten einer Badestadt leisten, selbstverständlich mit ausgeglichenem Haushalt.

Günter Meurer1