SPD vor Ort - Ein Haus mit vielen Zimmern

”Die Not einer wachsenden Schicht von verarmten kleinen Meistern, Gesellen, Handarbeitern, Tagelöhnern und Farbrikarbeitern“ war es, die im 19. Jahrhundert auch in Kreuznach die Entwicklung einer Sozialdemokratischen Arbeiterpartei verursachte. Bereits 1873 fanden zwei Versammlungen statt, die die Ortspolizei „wegen Erörterung ordnungswidriger Grundsätze auflöste“. Das hat der ehemalige Vorsitzende des Stadtverbandes und Oberbürgermeister Helmut Schwindt in einer ausführlichen historischen Darstellung herausgearbeitet.

Diesen damals „ordnungswidrigen Grundsätzen“ ist die Partei bis heute treu geblieben, es ist im Wesentlichen auch ihr Verdienst, ihnen zur Durchsetzung verholfen zu haben.

Die Frage der sozialen Ungleichheit ist bis heute ein zentrales Thema der SPD. Immer wieder waren neue Antworten zu finden, um eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern und zu überwinden.

In den letzten fast 150 Jahren haben sich zahllose Frauen und Männer in der SPD in Bad Kreuznach  diesem Ziel gewidmet. Auf diesem Fundament steht unsere Arbeit, diese Leistung ist uns Verpflichtung.

Die Zielstellung, Gleichheit der Rechte und der Teilhabemöglichkeiten zu erkämpfen, ist bis heute aktuell. Der Stadtverband greift sie mit dem Leitziel der „Sozialen Balance“ auf. Er macht deutlich, dass wir es heute nicht mehr mit einer Kampfsituation zu tun haben, wie im 19. Jahrhundert, sondern dass wir nun weniger offensichtliche Formen der Ungleichheit  in den Blick nehmen müssen. Z.B. Altersarmut, die schlechtere Gesundheitsversorgung der sozial Schwächeren, Kinderarmut, prekäre Arbeitsverhältnisse und die Ungleichheit der Bildungschancen, um nur einige zu nennen.

Die Arbeit geht weiter. Aktuell hat der Stadtverband weit über 400 Mitglieder. Ein Team mit vielen unterschiedlichen Kompetenzen bearbeitet die Kernthemen der Sozialdemokratie, sucht nach Lösungen und sucht dem Dialog mit den Bürger*innnen. Auf dieser Seite stellen wir die Personen und ihre Ziele vor und wir laden Sie ein, mit uns ins Gespräch zu kommen, oder mehr noch – uns zu unterstützen.



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